FRIEDRICHSHAIN - LEBEN IM HERZEN BERLINS

Als Ortsteil des Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg hat sich der ehemalige Grenzbezirk im Ostteil Berlins vom einstigen Arbeiter-Stadtteil zu einem jungen und lebendigen Viertel im Herzen Berlins gewandelt.

Der im Norden liegende Volkspark Friedrichshain gab dem Bezirk seinen Namen und ist nicht nur für Bewohner ein beliebter Anlaufpunkt. Ob zum Joggen, Klettern, Skaten, zum Picknick am Märchenbrunnen oder zum Blick von der Anhöhe über die Stadt zieht die Oase Jung und Alt gleichermaßen an.

Südlich wird Friedrichshain von den Uferwegen der Spree mit der East Side Gallery und alten Industriebauten und ungenutzten Bahnarealen begrenzt, die mittlerweile zu Kunst- und Kulturorten oder Restaurants und Bars umgewidmet wurden. Prägnant spannt sich hier die imposante Oberbaumbrücke über die Spree, die den Übergang nach Kreuzberg zu Fuß, per Rad, Auto oder U-Bahn bildet. Einmal im Jahr wird sie für den Straßenverkehr gesperrt und es versammeln sich auf der Brücke unzählige Besucher für die Open Art Gallery. Am südlichsten Ende hat sich die Halbinsel Stralau mittlerweile von einem beschaulichen Ausflugsziel zu einer hochwertigen Wohngegend mit vorstädtischer Atmosphäre direkt an Spree und Rummelsburger Bucht entwickelt.

Architektonisch ist Friedrichshain ein Abbild verschiedener historischer Epochen. Während der westliche Teil von unterschiedlichen Phasen der Nachkriegszeit dominiert wird, finden sich im östlichen Teil Gründerzeitbauten, die überwiegend aufwendig saniert wurden. Die wohl bemerkenswerteste Achse, die Friedrichshain quert, ist die in den 1950er Jahren im charakteristischen Stil des stalinistischen Neo-Klassizismus zur Prachtstraße ausgebauten Karl-Marx-Allee. Abseitig der Magistrale erstrecken sich Wohnsiedlungen der klassischen Moderne aus den 1920er Jahren.

Diese Vielseitigkeit an Neu und Alt und Lebendigkeit und Ruhe machen Friedrichshain zu einer der gefragtesten Wohngegenden in der Stadt.